Any Cherubim

      

 Habt ihr auch schon mit Billy Idol eine Radtour gemacht oder seid mit Wesley Snipes durch den Wald gejoggt? Nein? Wirklich nicht?

 Ich auch nicht, allerdings träume ich oft von solch verrückten Dingen - und zwar so realitätsnah, dass mich die Bilder und Emotionen den ganzen Tag verfolgen. Genauso fühlt es sich an, wenn ich eine Idee für ein Buch im Kopf habe. Ich wache morgens mit diesen Gedanken auf und schlafe abends mit ihnen ein. So ergeht es mir seit meiner Kindheit. Mit zehn Jahren habe ich angefangen, diese Träume und Ideen aufzuschreiben. Erst als ich alle Eindrücke, Szenen und Handlungen aufgeschrieben hatte, überkam mich ein befriedigtes und erleichtertes Gefühl. Heute ist das nicht anders. Ich liebe es zu schreiben. Ich lasse mich in die Storys fallen, fühle und lebe mit meinen Charakteren. Da kann es schon mal vorkommen, dass meine Söhne mich entsetzt anschauen, wenn ich weinend und um Fassung ringend vor dem Bildschirm sitze. *lach*

Schreiben ist Freiheit - buchstäblich!

Es ist einfach ein tolles Gefühl, wenn aus einer simplen Idee eine lebendige und farbenfrohe Welt entsteht, die eigentlich nur schwarze Buchstaben enthält.

  

Dafür brauche ich nur drei Dinge: Musik, Schokolade und jede Menge Kaffee. Das ist auf Dauer natürlich ungesund und bleibt an den Hüften nicht unsichtbar - leider!
Aber das wichtigste ist die Musik, sie verstärkt und unterstreicht die Geschichten und einzelnen Szenen. Bei den Schreibarbeiten von Mea Suna war es hauptsächlich epische Musik, die mich beflügelt hat und mir half, mich in die verschiedenen Szenarien hineinzudenken.

Mit meinen drei Söhnen und meinem Mann lebe ich am Stadtrand von Freiburg. Die Stadt, in der es wohl die meisten Radfahrer gibt, mit viel Grün, einer wunderschönen Altstadt und unserem typischen Bächle - ein Highlight im Sommer für Jung und Alt. Aber passt auf! Denn in einer Legende heißt es: wer ausversehen in ein Bächle tritt, muss eine Freiburgerin bzw. einen Freiburger heiraten.

Tja, mich „Träumerle“ hat´s erwischt - mit achtzehn Jahren beim Lesen eines Buches natürlich! ;)